...wie ein Nadelstich...

Angefangen mit einem kleinen Stich mitten ins Herz, provoziert durch ein kleines Wort, einen kleinen Satz...ergibt sich doch schnell der Schmerz, der Zweifel und der Teufelskreis nimmt lauthals lachend seinen Lauf auf. Ein Stich folgt auf den anderen und bevor man sich darüber bewusst ist, was hier geschieht, prasselt der Hagel aus Nadelstichen unaufhörlich auf das immer hektischer schlagende Herz hinab.
Viele kleine Wunden brechen auf. Ihre Blutungen sind kaum zu stoppen und ehe man sich versieht, liegt man in seiner eigenen Lache aus Selbstzweifeln. Wie so oft, sind sie die ersten, die voller Energie aus ihren Löchern krabbeln und uns vorerst den Mut nehmen ehe wir begreifen, dass wir noch lange nicht mutlos sind, noch lange nicht aufgegeben haben.
Manch einer weiß ganz genau welche Worte er sagen muss um den Gegenüber zu verletzen.

Und mancher Mensch, meist ist es der kleinste unter uns, ist sich dessen gar nicht bewusst und trifft doch mit voller Wucht mitten in das empfindliche Herz hinein.

Kann man den Kleinen böse sein? Nein..., man wird früher oder später verzeihen und doch bleibt dann die Angst zurück, dass die Worte vielleicht doch irgendwann eine bewusste Bedeutung haben werden und der Schmerz im Herzen dann noch größer, noch zerreißender sein wird...

Bis es aber soweit ist, hat der kleine Mensch hoffentlich an Einsicht gewonnen und kann seine Worte vielleicht etwas besonnener wählen. Und der große Mensch hat bis dahin hoffentlich gelernt sein Herz zu stärken. Denn in den vielen Phasen des Erwachsenwerdens, in denen man den Kleinen zur Seite steht, wird es immer wieder Reibereien, Meinungsverschiedenheiten und Worte geben, die verletzend sind.

...Und so verletzend manches auch sein mag, werden wir unseren Kleinen, so groß sie auch sind, doch immer wieder verzeihen...

 

Bis bald

eure Lisa

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